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Sicherheit durch Rauchmelder

Rauch....

...tötet leise und heimtückisch. Brände verbrauchen Sauerstoff und setzen Giftgase frei. Besonders nachts besteht eine Gefahr, denn dann schläft auch der Geruchssinn. Feuer beginnen meist mit einer Schwelphase. Das entstehende geruchlose Kohlenmonoxid- und dioxid wird nach wenigen Minuten in hoher Konzentration freigesetzt und führt nach kürzester Zeit zum Erstickungstod.
Ist das Feuer erst einmal ausgebrochen, breitet es sich in unglaublicher Rasanz aus. Ca. 4 Minuten nach Brandausbruch gibt es meist nichts mehr zu retten.

Etwa 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Brände, 6.000 werden schwer und 60.000 leicht verletzt. Die Sachschäden gehen in die Millionen. Entscheidend ist deshalb, die Rauchentwicklung frühzeitig zu entdecken, um ausreichend Zeit für die Alarmierung der Feuerwehr und eine Flucht zu gewinnen. Rauchwarnmelder geben Alarm, bevor es zu spät ist.

Brandursachen sind zahlreich!

Vom Hobbykeller bis in den Dachstuhl finden sich in jedem Haushalt unzählige potenzielle Brandquellen. Besonders häufig und gefährlich sind Schwelbrände, die lange Zeit unentdeckt giftigen Brandrauch produzieren und so zur tödlichen Gefahr werden.
Ein weiterer häufiger Brandherd sind KINDERZIMMER! Kinder kennen keine Gefahr. Durch das unbedarfte und vertrauensselige Spielen mit vergessenen Feuerzeugen und Streichhölzern werden Kinderzimmer schnell zur Gefahrenzone.
Rauchwarnmelder haben sich hier als vorbeugender Brandschutz vielfach bewährt.

Elektrische Geräte

Fast jeder vierte Brand in Privathaushalten entsteht durch elektrische Haushaltsgeräte. Besondere Gefahren gehen dabei von Heizgeräten, Heizkissen, Heizdecken, Bügeleisen und Kühlschränken aus. Der Stand-by-Modus bei TV-Geräten, Computern oder Hi-Fi-Anlagen erhöht zusätzlich die Brandgefahr. Überlastung von Steckdosen durch Mehrfachstecker sowie schadhafte elektrische Leitungen, falsche Verwendung und Überhitzung von Elektrogeräten stellen ebenfalls eine Gefahr dar.

Küche

Eine Brandursache ist auch die nicht abgeschaltete Herdplatte, auf der noch ein Topf steht bzw. sich Plastik oder ein Küchentuch entzünden. Vergessene Brötchen im Backofen und verschmutzte Dunstabzugshauben mit Fettablagerungen sind eine weitere Gefahrenquelle.

Heizgeräte

Kamine, Öfen und Heizstrahler sind oftmals der Ausgangspunkt von Bränden. Die starke Aufheizung der Umgebung wird hierbei oft unterschätzt.

Weihnachten / Jahreswechsel

Weihnachtsbäume und Adventskränze können sich explosionsartig entzünden. Umgefallene Kerzen und das Silvesterfeuerwerk sind ein immer wieder unterschätztes Gefahrenpotenzial.

Raucher

Abgesehen von der Zigarette im Bett sind auch unachtsam weggeworfene Streichhölzer, nicht ausgeglühte Asche oder heruntergefallene Kippen Ursachen für viele Haushaltsbrände.

Spraydosen

Im erhitzten Zustand sind sogar leere Spraydosen Sprengkörper. Unabhängig vom Doseninhalt gehören sie weder in die Sonne noch in die unmittelbare Nähe von Öfen und Heizkörpern.

Brennbare Flüssigkeiten

Benzin, Heizöl, Lösungsmittel, Alkohol, Lacke und andere leicht entzündliche Flüssigkeiten stellen immer ein erhöhtes Brandrisiko dar.

Entzündliche Materialien

Leicht entzündliche Materialien neben sich stark erwärmenden Elektrogeräten wie Bügeleisen, Toastern und Fritteusen können sich dort selbst entzünden.

Mindestanforderungen an Rauchwarnmelder

Anwendungsnorm DIN 14676

Die hohen Standards für Rauchmelder werden in den verbindlich geltenden DIN Vorschriften geregelt. Konkret sind das die Anwendungsnorm DIN 14676 sowie die Europäische Produktnorm DIN EN 14604.

Die DIN-Norm 14676 "Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung – Einbau, Betrieb und Instandhaltung" definiert Anwendungsregeln für Rauchwarnmelder, unter anderem wie und wo diese angebracht werden sollen und wie Fehlalarme zu vermeiden sind.
Sie richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden und Sachverständigen, Feuerwehren, Hersteller von Rauchwarnmeldern, Planer, Hauseigentümer und Bewohner.

Gemäß der Anwendungsnorm DIN 14676 müssen Rauchmelder nach der DIN EN 14604 zertifiziert sein. Diese Norm legt Anforderungen, Prüfverfahren sowie Leistungskriterien für Rauchwarnmelder fest. Sie sind für Anwendungen in Haushalten oder für vergleichbare Anwendungen im Wohnbereich vorgesehen. Zum Nachweis der Konformität mit dieser Europäischen Norm muss eine Typenprüfung durchgeführt werden. Diese Prüfung wird durch eine unabhängige Produktzertifizierungsstelle durchgeführt. In Deutschland ist das unter anderem die VdS Schadenverhütung GmbH mit Sitz in Köln.

Damit sind die normentechnischen Voraussetzungen vorhanden, um in Privathaushalten sehr zuverlässige Rauchwarnmelder zu installieren.