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Montagehinweise

Montage- und Wartung von Rauchmeldern sind in der Anwendungsnorm DIN 14676 verbindlich geregelt. Es dürfen nur Rauchwarnmelder installiert werden, die der Europäischen Gerätenorm DIN EN 14604 entsprechen.
Rauchwarnmelder sind so anzubringen, dass Brandrauch bereits in der Entstehungsphase zuverlässig erkannt wird. Beim Einsatz von 230 V Rauchwarnmeldern müssen diese über eine Notstromversorgung, wie Batterie oder Akkumulator, verfügen.

Überwachungsbereich bis 60 qm:
Bei einer Raumfläche bis 60 qm ist üblicherweise ein Rauchwarnmelder zu installieren, ansonsten sind weitere Rauchwarnmelder erforderlich.

Anforderungen an die Überwachung:
Als absolutes Minimum sind Kinderzimmer, Schlafbereiche und Flure mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Bei offenen Verbindungen mit mehreren Geschossen ist auf der obersten Ebene ein Rauchwarnmelder zu installieren.

Besser ist es alle Räumen einer Wohnung / eines Wohnhauses auszurüsten. Einzige Ausnahme bilden die Küche und das Bad, da dort z.B. durch Wasserdämpfe Täuschungsalarme ausgelöst werden können.

Installation:
Rauchwarnmelder müssen mittig an der Zimmerdecke, mindestens 50 cm von der Wand weg, angebracht werden. Bei Räumen mit deckenhohen Teilwänden oder Möblierungen sollten zusätzlich jeder so entstandene Raumteil mit einem Rauchwarnmelder überwacht werden.

Funktionsfähigkeit von Rauchwarnmeldern:
Um die Funktionssicherheit des Rauchwarnmelders sicherzustellen, darf er nicht überstrichen oder verdeckt werden. Bei Renovierungsarbeiten sollte der Melder abgedeckt werden, damit er nicht unnötig verschmutzt (verhindert Fehlalarme).

Einmal jährlich Funktionskontrolle:
Der Rauchwarnmelder muss entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich einer Funktionskontrolle unterzogen werden. Dazu gehört u.a. auch eine Sichtprüfung. Mittels Prüftaste wird probeweise ein Alarm ausgelöst.

Bei 230 V Rauchwarnmeldern sind diese Überprüfungen mit und ohne 230 V Netz durchzuführen.

Batterie- und Akkumulatorwechsel:
Die Batterie sollte im Rauchwarnmelder einmal jährlich oder nach Herstellerangaben ausgewechselt werden, spätestens jedoch bei akustischer Signalisierung des notwendigen Batteriewechsels. Bei Verwendung von Langzeitbatterien, z.B. Lithium, muss der Batteriewechsel nach Herstellerangaben erfolgen. Die jährliche Funktionskontrolle ist natürlich weiterhin notwendig.

Beispiel Wohnung

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

In Räumen, wie beispielsweise die Küche, in denen zwangsläufig durch Arbeitsvorgänge Rauch und starker Wasserdampf entstehen, würden fotooptische Rauchmelder unvermeidlich Alarm auslösen. Hier ist die Installation eines Thermomelders, welcher ausschließlich auf Temperatur reagiert, zu empfehlen.

Einen optimalen Schutz erzielen Sie, indem Sie jedes Zimmer und den Flur in jedem Stockwerk mit je einem Rauchmelder ausrüsten.